Goldesel der Industrie: Games&Filme statt Musik!
Laut einer in diesen Tagen veröffentlichten Studie, werden die Umsätze mit Musik erstmals hinter die der Computerspiel und Film-Branche zurückfallen. Laut Analysten von PriceWaterhouseCoopers wird sich diese Entwicklung in den kommenden fünf Jahren weiter verstärken. Demnach wird der Umsatz der Spielebranche im kommenden Jahr 1,7 Milliarden Euro betragen und bis 2011 auf 2 Milliarden Euro ansteigen. Im Gegensatz dazu wird der Umsatz der Musikbranche im nächsten Jahr auf 1,6 Milliarden Euro belaufen und sich bis 2011 auf 1,5 Milliarden einpendeln. Ganz anders verhält es sich mit der Filmbranche. Den Analysten zufolge werden die Umsätze bis 2011 auf drei Milliarden Euro ansteigen. Das entspricht einem Umsatzanstieg in den kommenden fünf Jahren um 2,3 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit den Filmverkäufen auf DVD, HD-DVD und Blu-ray. Trotz ungeklärter Formatenachfolge werden hier in 2011 knapp 1,5 Milliarden Euro umgesetzt werden. Dies entspricht einer jährlichen Umsatzsteigerung von 2,5 Prozent. Kleiner Wermutstropfen für die Studios: Laut den pwc-Analysten könnten die Umsätze der Filmbranche um einiges höher liegen, dies werde jedoch durch die Formate-Debatte verhindert.
