“Ring Of Death” macht der Xbox 360 zu schaffen

So gut sich die interaktive Konsole Wii auf dem weltweiten Markt behauptet, so schlecht geht es zur Zeit der Xbox 360. Nachdem sich in den letzten Wochen und Monaten die Meldungen gehäuft hatten, wonach die Xbox 360 über Gebühr störungsanfällig sei, hat Microsoft nun endlich reagiert. Doch diesmal nicht mit dem üblichen Dementi. Etwas zerknirscht gestand der Software-Multi die Probleme ein und sprach sogar von einer ““unakzeptablen Anzahl von Reparaturen bei Xbox-360-Konsolen”. Dieses Eingeständnis war auch mehr als überfällig - in einschlägigen Foren war immer öfter von Kunden zu lesen, die ihre Konsolen bis zu 12 mal hatten umtauschen müssen. Da die Xbox Defekte der Hardware durch drei rot leuchtende LEDs um den Einschaltknopf signalisiert, wird das Problem in den englischsprachigen Ländern auch “Ring Of Death” genannt.

Laut Umfragen ist davon auszugehen, dass aufgrund des Todesringes in den USA bis zu 33% aller Konsolen wieder zurückgenommen werden mussten. Eine beachtliche Zahl und ein für Microsoft nicht hinzunehmender Imageschaden. Vielleicht liegt es auch an der Unzuverlässigkeit der Xbox, dass der Konzern das selbstgesteckte Ziel, bis Ende Juni 2007 12 Millionen Konsolen auszuliefern, um 400000 Stück verfehlt hat. Um dieses Manko auszugleichen, verspricht Microsoft, die Konsole technisch zu verbessern und alle defekten Geräte bis zu drei Jahre nach dem Kauf kostenlos reparieren zu lassen.

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